Nackenschmerzen
Nackenschmerzen
Nackenschmerzen kennt jeder. Nicht immer steckt gleich ein ernsthaftes Problem dahinter. In vielen Fällen ist es lediglich eine Verspannung der Nackenmuskulatur, die den Hals steif macht und bei jeder Bewegung Schmerzen verursacht. Es kann aber auch ernsthaftere Gründe geben, die für Nackenschmerzen verantwortlich sind, wie eine Verletzung in den Wirbeln oder am Brustkorb. Während verspannte Muskeln in erster Linie einer schlechten Sitzhaltung entspringen, können auch Unfälle oder der natürliche Verschleiß der Knochen verantwortlich für die Nackenschmerzen sein. Je nach dem, was für Beschwerden auftreten, muss man sie also unterschiedlich behandeln. Nicht immer ist dafür die Rücksprache mit dem Arzt nötig. Gemäßigte BewegungStressabbau können sich durchaus positiv auf Nackenschmerzen auswirken. und
Nackenschmerzen durch Entspannung lindern
Verspannungen entstehen nicht nur durch eine falsche Körperhaltung. Arbeitet man am Bildschirm, kann auch die permanente Anstrengung der Augen zu angespannten Nackenmuskeln führen, die sich daraufhin verkrampfen und so die Nackenschmerzen auslösen. Oft kann man dieser Art von Schmerz zum Beispiel mit Wärme begegnen. Ein Kirschkernkissen oder ein Wärmepflaster können hier schnell Linderung verschaffen. Bei stärkeren Verspannungen kann auch eine Massage der Nackenmuskeln hilfreich sein. Durch Wärme und Massage entspannen sich die Muskeln, wodurch auch die Verkrampfungen und damit die Nackenschmerzen nachlassen. Dieser Art von Nackenschmerzen kann man übrigens auch gut vorbeugen. Ergonomische Arbeitsmittel wie ein Schreibtisch in der passenden Höhe und ein kippbarer Bürostuhl verhindern eine falsche Sitzhaltung, während die Größe des Monitors und die Lage der Tastatur vor allem die Augen nicht zu sehr beanspruchen.
Therapeutische Hilfe bei Nackenschmerzen
Sind die Nackenschmerzen nicht oder nur indirekt durch verkrampfte Muskeln entstanden, dann kann die Hilfe eines ArztesBandscheibenvorfälle. Seltener sind auch rheumatische Erkrankungen oder Entzündungen in der Wirbelsäule als Ursache für die Schmerzen heranzuziehen. Zwar kann man auch hier mit Hilfe von notwendig sein, um den Schmerz zu beheben. Ein typischer Grund für Nackenschmerzen sind zum Beispiel Wärme akute Nackenschmerzen lindern, doch können sie die eigentliche Erkrankung nicht heilen, so dass die Schmerzen unweigerlich wieder auftreten. Um die Symptome zu bekämpfen, verabreicht der Arzt in solchen Fällen in der Regel Schmerzmittel, ohne die eine weitere Behandlung oft gar nicht möglich wäre. In erster Linie setzt man bei der Behandlung von Nackenschmerzen auf Bewegungstherapien wie die Krankengymnastik. Sie soll die Muskeln rund um die betroffene Zone stärken, so dass diese die Wirbelsäule entlasten können. Dadurch verschwindet die Spannung in der Nackenmuskulatur und der Schmerz lässt nach. Es gibt viele Fitness-Übungen, mit denen man Nackenschmerzen selbst bekämpfen und vermeiden kann.
Nackenschmerzen operativ heilen
In den meisten Fällen reicht es bei Nackenschmerzen schon aus, sich genügend zu bewegen. Dadurch wird die Muskulatur gestärkt, so dass Schmerzen hier oft überhaupt nicht mehr auftreten. Und doch kann es immer wieder dazu kommen, dass Nackenschmerzen sich nur durch einen chirurgischen Eingriff vollständig heilen lassen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein schwerer Bandscheibenvorfall für so starke Schmerzen sorgt, dass die Lebensqualität drastisch sinkt. Im Vergleich mit Therapien verschwinden die Schmerzen nach einer Operation häufig schneller. Langfristig betrachtet sind aber beide Methoden in etwa gleich erfolgreich.