Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine Schmerzkrankheit, die nicht entzündlich ist, aber mit Schmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfungszuständen und steifen Gliedmaßen einhergeht. Eine erkennbare organische Erkrankung, die man zugrunde legen kann, ist nicht erfassbar. Die Fibromyalgie ist nicht mit dem herkömmlichen Rheuma verwandt, doch wird die Diagnose “Rheumatoide Arthritis” sein. Das ist aber nur ein Teil dieser Schmerzkrankheit.

Diese Krankheit wird nur sehr schwer erkannt und es können viele Jahre vergehen, bis die Diagnose gestellt wird, dass es sich um Fibromyalgie handelt. Meistens werden diese Patienten nicht für “voll” genommen und rennen von Arzt zu Arzt, bis die Diagnose endlich feststeht. Die Betroffenen haben in dieser Zeit meistens fast alle Ärzte und deren Behandlungen ausgeschöpft und neigen schon darum vermehrt zu depressivem Verhalten.

Fibromyalgie und die begleitenden Symptome

Die häufigsten Symptome von Fibromyalgie sind Schmerzen chronischer Natur, die in den verschiedensten Körperregionen angesiedelt sind. Außerdem klagen viele Betroffene über Schwäche und ständiger Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen, in Einzelfällen auch über Erschöpfungszustände. Die Schmerzen, die durch die Fibromyalgie verursacht werden, treten hauptsächlich im Rücken- und Nackenbereich auf, aber auch im Brustkorb und den Arm- und Beingelenken.

Das Gefühl von geschwollenen Füßen, Händen oder gar dem Gesicht, Reizdarm, Kopfschmerzen, übermäßige Trockenheit der Haut und der Schleimhäute und deren überempfindliche Reaktionen sowie depressive Zustände, wie auch Angst, begleiten die Fibromyalgie. Andere Patienten klagen auch über Verspannungen und über Erschöpfungszustände nach geistigen oder emotionalen Belastungen. Wie bei Migräne sind die Betroffenen auch empfindlich gegen Geräusche und Helligkeit, manche auch gegen Kälte.

Viele Betroffene haben dazu noch vegetative Beschwerden. Diese äußern sich während der Fibromyalgie zum Beispiel durch Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Krämpfe in den Beinen und Zittern der Hände, Stimmungsschwankungen, Reizblase und vermehrte Schweißbildung. Was immer den an Fibromyalgie Erkrankten bleibt, sind die unvorstellbaren Schmerzen. Nicht nur Schmerzen im Rückenbereich, selbst Zahnschmerzen und Kopfschmerzen gehören zum Krankheitsbild der Fibromyalgie.

Fibromyalgie – schleichend und schwer erkennbar

Der Beginn der Krankheit ist unauffällig. Müdigkeit, Erschöpfung oder Magen-Darm-Probleme kann der Anfang von Fibromyalgie sein. Später kommen die Schmerzen, häufig im Lendenwirbelbereich, dazu. Erst später kommen die der Fibromyalgie zugeordneten Schmerzen in den Armen und Beinen dazu sowie die weiteren Symptome, die sich bei den Betroffenen auch unterscheiden können. Die Fibromyalgie ist eine schleichende Krankheit, deren Krankheitsbild sich immer wieder aktualisiert und es braucht Jahre, bis diese Krankheit voll ausgebildet beim Betroffenen ist. Durch einzelne Schübe und hin und wieder auch akuten Phasen ist die Fibromyalgie nur sehr schwer zu diagnostizieren. Schmerzattacken treten immer mal wieder auf, aber nicht kontinuierlich. Äußere Einflüsse wie Kälte, Nässe oder psychische Einflüsse können die Krankheit verschlimmern. Die Schmerzattacken der Fibromyalgie können vermehrt und schwerer nach Infektionskrankheiten auftreten. Auch Stress ist eine Ursache dafür, dass die Attacken schlimmer werden. Fibromyalgie zerstört keine Knochen, kann aber trotzdem zu Einschränkungen des Bewegungsapparates führen, die die Schrumpfung der Kapseln und andere Folgen am Gelenksystem zur Folge haben können.

Neben diesen allgemeinen Informationen zum Thema Fibromyalgie bieten wir Ihnen bei uns auch die Möglichkeit, einen Bericht über Ihre Fibromyalgie zu veröffentlichen. Versuchen Sie Ihre Fibromyalgie so genau wie möglich zu beschreiben, damit wir und auch andere User Ihnen helfen können. Oder Sie durchsuchen die Texte anderer User, die bereits etwas über ihre Fibromyalgie geschrieben haben.

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